Montag, 21. November 2011

Ein paar Gedanken zur selbsternannten "Twitter-Elite"

Ich muss mich heute mal über ein Phänomen aufregen, dass mir schon lange sauer aufstößt.

Ich unterscheide bei Twitter fünf Arten von Menschen.
  • Die Marketing-Accounts und Bots, deren einzige Aktivität bei Twitter darin besteht, ihr "absolut einzigartiges" Internet-Geschäftsmodell an den Mann zu bringen. Aus meiner Sicht ärgerlich und verzichtbar, aber gut - ich muss ihnen ja nicht folgen.
  • Die "Sammler". Menschen, die nichts (oder nur belanglose Einzeiler) schreiben, trotzdem aber einfach mal pauschal jedem User folgen, der ihnen vor die Flinte läuft - in der Hoffnung, dass man ihnen zurückfolgt. Das Verhältnis von "Following" und "Followers" liegt da gerne mal so bei 10:1 - außer bei Menschen mit deutlich erkennbaren Brüsten (auch Frauen genannt). Die sammeln teilweise tausende von Followern, ohne jemals einen Tweet geschrieben zu haben (manche meiner Geschlechtsgenossen sind eben ein wenig dumm).
  • Die "Normalen", zu denen auch ich mich zähle. Menschen mit (halbwegs) ausgeglichenem Following-Follower-Verhältnis, die anderen, völlig normalen Menschen (und vielleicht dem einen oder anderen Berühmtheiten- oder Nachrichten-Account) folgen, die ihnen sympathisch sind, und die mit diesen Menschen interagieren.
  • Die "Berühmtheiten". Menschen des öffentlichen Lebens, die Twitter als Sprachrohr benutzen, und die teilweise Millionen von Followern haben.
  • Und dann gibt es da noch die - ja, was eigentlich? Die Wichtigtuer? Ich will mal nicht ganz so böse sein und nenne sie "die selbsternannte Twitter-Elite". Menschen, die auch im Twitter-Sinne keine Berühmtheiten sind, sondern eigentlich ganz normale Menschen. Abgesehen von der Tatsache, dass sie tausende von Followern haben, selbst aber nur einer Handvoll von Menschen folgen und auch gerne zusätzlich noch ihre Favstar-Seite im Profil verlinkt haben. Selbstdarsteller ohne jegliche Substanz - quasi die Paris Hiltons des kleinen Mannes.

Und diese letzte Gruppe ist das, was mich an Twitter unheimlich nervt. Wenn ich ehrlich bin, sogar noch mehr als diese ganzen Marketing-Spinner. Es ist das teilweise unerträglich elitäre Gehabe dieser Gruppe, das mich abstößt. Diese völlig überzogene Selbsteinschätzung. Dieses selbstverliebte, pseudo-intellektuelle und gleichzeitig so grauenvoll austauschbare wie inhaltslose Geschwafel, von dem sich doch immer wieder tausende von Followern blenden lassen.
Und es ist die Tatsache, dass sich diese Menschen normalerweise ausschließlich untereinander folgen. Dass sie einen nahezu inzestuösen Gedankenkreis bilden, in dem sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich in ihrem Verhalten bestärken.

Nein, es ist nicht der Neid, der aus mir spricht. Ich möchte nicht so sein. Ich bin froh mit den paar Followern, die ich habe.
Es ist vielmehr diese unglaubliche Ungerechtigkeit. Die Tatsache, dass es so viele "kleine" Twitterer gibt, die - völlig unbeachtet - grandiose Tweets schreiben, während gleichzeitig dieser Gruppe von Selbstdarstellern die User scharenweise in den Arsch kriechen, wenn sie wie am Fließband das rhetorische Äquivalent zur belanglosen Fahrstuhlmusik eines Dieter Bohlen absondern. Das widert mich an.

Wie ich auf dieses Thema gekommen bin? Durch diesen Tweet einer Twitterin (Following: 90 / Followers: 1344), die ich hier nicht verlinken werde:
DUMME KLEINE FOLLOWER BEKOMMEN PICKS AN MASS, UND UNSER EINS TWITTERT SICH DAS HERZ AUS DER BRUST OHNE LOB! FICKT EUCH!
Zugegeben, das ist ein drastisches Beispiel, aber es ist symptomatisch für das, was mich an dieser Gruppe von Usern abstößt. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass eine solche Fixierung auf Twitter-"Auszeichnungen" ein Armutszeugnis erster Güte ist.

Die Band Slipknot begann irgendwann mal, ihre Fans auf den Konzerten als "Maden" zu bezeichnen. Das ist eine Sache, denn es ist ein Teil des Gesamtbildes und der Inszenierung der Band. Die Band kann sich diese Überheblichkeiten also leisten. Die Userin, die den oben zitierten Tweet verfasst hat, kann das nicht. Nicht einmal im Ansatz.

Das sind dann übrigens die Momente, in denen mich das unwiderstehliche Verlangen packt, mit der Hand durch den Monitor zu greifen und der Person mal ordentlich eine zu knallen, um sie schnellstmöglich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Im Ernst, ich habe in meinem Leben noch nie eine Frau geschlagen und gedenke nicht, das zu ändern - aber in dem Moment hat es mich gewaltig gejuckt, zumindest eine virtuelle Ohrfeige auszuteilen.

Wobei, eigentlich tue ich das ja gerade. Zu dumm nur, dass sie vollkommen wirkungslos bleiben wird, denn die Tatsache, dass der oben genannte Tweet bisher 20x gefavt wurde, spricht für sich.


Ich glaube, Menschen sind generell ein wenig dumm.



Nachtrag: Oh Wunder, die Userin hat den oben von mir zitierten Tweet mittlerweile gelöscht.


Nachtrag Nr. 2.: Ich habe meine Sichtweise der kritisierten User noch ein wenig präzisiert, weil sich diverse User angesprochen gefühlt haben, obwohl ich sie gar nicht gemeint habe.

Kommentare:

  1. Hm, ja und seit wann sind 1300 Follower viel? (Manche dort haben einfach nur viele Follower, weil sie VOR Twitter online schon 'bekannt' waren. Und nicht wegen nix ;))
    Mir folgen 4500+ und ich folge 2000+ und würd gern weniger folgen, damit ich die Leute, die ich wirklich kenne, besser sehe.
    Ich poste seltenst geistreiche Sprüche, hab keine Ahnung, ob ich gefavt werde und bin seit Dezember 2006 bei Twitter (ja, da gabs das schon.) Mich befremden eher Leute wie du, die Twitter so ernst nehmen.
    Und Kreditkarzenverkäufer und MLMer, die block ich einfach oder reporte sie. Wenn du schon im Usenet Spam gesehen hast, dann ist er irgendwann nicht mehr aufregend.

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  2. Ich kann dir in den meisten Punkten zustimmen. Eigentlich in allen. Eins wollte ich allerdings anmerken: ich habe an die 3000 Follower, während ich selbst nur 200 Leuten folge. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mich zu einer "Elite" zähle (das finde ich in der Tat lächerlich, das würde ich nie tun; ich habe Leute auch schon aus diesem Grund entfolgt) oder dass ich damit etwas aussagen, sprich arrogant und unnahbar wirken will. Es geht einfach darum, dass ich gern aufmerksam das ganze bunte Treiben in meiner Timeline verfolge und quasi auch eine (natürlich virtuelle) Beziehung zu jeder Person aufbaue, der ich folge und deren Tweets ich lese. Würde ich jetzt auch 3000 Personen folgen, wäre das wahrscheinlich ein full time-Job, und die einzelnen Individuen würden untergehen. Es gibt einige Twitterer dieser selbsternannten "Elite", denen ich nicht folge. Einem Großteil von ihnen bin ich schon gefolgt, als sie noch wenige Follower hatten. Ich folge allerdings auch vielen "kleinen" (ich verabscheue diesen Begriff) Leuten, also Twitterern mit weniger Followern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich mit weniger Followern wirklich freier schreiben lässt, weshalb es stimmt, dass viele der besten Tweets von denen geschrieben werden, die nicht einige tausend Follower haben. Manchmal sehne ich mich auch an den Zeitpunkt zurück, an dem ich noch weniger Follower hatte.

    Nur hat Qualität generell nicht unbedingt was mit der Followeranzahl zu tun; Inhaltslosigkeit, Selbstverliebtheit, Pseudo-Intellektualität - alle diese Attribute kann man nicht nur Twitterern mit hoher Followerzahl zuordnen, das darf man nicht so verallgemeinern. (Nur ist es halt plötzlich relativ "egal", wenn jemand mit 20 Followern Mist schreibt, das regt dann niemanden auf.) Persönlich finde ich meine eigenen Tweets jetzt alles andere als wirklich intellektuell oder in irgendeiner Art relevant, allerdings macht mir Twitter Spaß, und nur, weil ich mittlerweile viel mehr Follower hab als am Anfang, bedeutet das auch nicht, dass ich irgendwie verpflichtet bin, qualitätsvollere Dinge zu schreiben, immerhin entscheidet jeder für sich, ob er mir folgen will oder nicht.

    Dimi (@halbgrieche)

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  3. Haha, sehr gut geschrieben. Kann ich komplett nachvollziehen! Finde das immer wieder erstaunlich, wieviel Anmaßung sich diese selbsternannten Twittergötter rausnehmen und über andere richten wollen.
    Zu den ganzen Individuen zählen im übrigen auch die Twitterer, die alles an Tweets, was in ihre Timeline reinkommt, definitiv Retweeten. Das ist mir vor kurzem passiert. Ich hatte innerhalb von 20min eine Retweetflut von einem!! User. Dieser behielt sich das Recht vor, alle in seiner Twitterliste zu informieren. Ich nenne sowas Shitstorm.
    Mehr Follower bedeutet nicht gleich mehr Spaß an diesem Medium. Die Auswahl der Twitterer ist so ähnlich wie die Wahl der engen Freunde im echten Leben da draußen. Manche haste, aber brauchste nich und manche sind unverzichtbar für jede Konversation :)

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  4. Wenn ich mich selbst kategorisieren müsste, würde ich wohl am ehestern in der "komischen" Gruppe landen. Zwar ist das Verhältnis von Following:Followers nur ca 3:1, aber ich tweete selbst "nichts (oder nur belanglose Einzeiler)".
    Das liegt allerdings nicht daran, dass ich ein Freak bin, sondern, dass ich Twitter lieber zum lesen als zum schreiben benutze.
    Worauf ich hinaus will: Ich folge einem großen Teil der Menschen, die du als "selbsternannte Twitter-Elite" bezeichnest.
    Warum? Ganz einfach, sie sind gut und sie sind leicht zu finden. Ich gebe ja nicht aus Spaß irgendeine URL ein und fange mal an zu folgen.. Wenn ich einen guten Retweet in meiner Timeline finde, schaue ich mir an, was der Retweetete sonst zu bieten hat, und wenn mir gefällt, was ich lese, folge ich. Und wen bekommt man besonders oft retweetet? Logischerweise die Leute mit den meisten Followern.
    Dass die hier benannte Gruppe sich viel (aber nicht ausschließlich!) untereinander folgt, ist nicht zu bestreiten. Aber ich finde das nicht schlimm, sollen sie doch, mehr Unterhaltungswert für mich.
    Und ehrlich, arrogant finde ich von der "selbsternannten Twitter-Elite" fast niemanden.

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  5. Ich (478 Follower, 152 Followings) kann durchaus nachvollziehen, was du sagen willst. Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon öfters. Mich nerven diese möchtegern-intellektuellen Leute auch ziemlich. Allerdings kann ich auch nachvollziehen, dass man nur 200 Leuten folgt, auch wenn man selbst über 1000 Follower hat. Sonst wird einem die Timeline nur noch zugespamt. Man kann einfach nicht alles lesen, was einen vielleicht interessieren würde, wenn 1000 Twitterer einem ihren Müll vor die Füße schmeißen.

    LG :)

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  6. hm... vielleicht fängt ja die wirkliche arroganz mit jeder form von katalogisierung und typologisierung von menschen/twitterern an?
    *schluck*, oder war... das.. jetzt... zu intellektuell?

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  7. Ich zähle mich zu keiner dieser Gruppen! Warum? Weil ich Schubladen nicht mag!

    Auch wenn es kein Neid ist der hier aus deinem Blog-Post spricht, so bin ich doch der Überzeugung daß du diese ganze Scheiße viel zu ernst nimmst.

    Laß es doch einfach. Es ist schlecht fürs Gemüt.
    Twitter ist auch nur ein Spiel wie so vieles in unserem Leben.

    Ich möchte dir nichts vorschreiben, aber mir wäre die Beschäftigung mit dem Thema in dieser ausführlichen Form schon soviel Aufmersamkeit, die dessen nicht würdig ist.

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  8. GAHAHAHAHA... genau meine Meinung... sehr gut, weiter so.. dir würde ich 2500 Euro für ein neues MacBook spenden!!

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  9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  10. "Twitter-Elite" Haha. Das klingt für mich ein bisschen wie Langzeitstudenten-Elite, Prokrastinations-Elite oder Bäuchlein-Elite...

    " Twitter-Elite" ist ein albernes Konstrukt aus einer Perspektive von außen. Niemand hat es sich ausgesucht, wie viele Leser er auf Twitter hat.

    Habt Spaß oder habt keinen und folgt wem ihr wollt, entfolgt wen ihr wollt, schreibt was ihr wollt oder schreibt nichts, schützt euren Account oder lasst es, aber beschuldigt niemanden dafür, der genau das tut und damit Erfolg hat.

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  11. Da ich diesen "Oh Wunder" tollen Tweet abgelassen habe, möchte ich mich auch dazu äußern. Der hat eine Vorgeschichte.

    Es ging darum, dass viele "GROßE" Twitterer Picks in haufenden bekommen, die nicht mal Sinn haben.

    Kleine Twitterer (0-500 oder what ever) schreiben verdammt gut und bekommen keine. Weil sie eben nicht gelesen werden oder nicht für voll genommen werden.

    Ja, ich habe 1330 Follower, fühle mich aber klein. Und ich schreibe keinen Schrott, sondern wenn dann Schrott für mich. Meine Gefühle. Twitter ist mein Sprachrohr.

    Und ich folge tatsächlich gerade mal 96 Leuten.
    Aus einem Grund: Ich wäre mit sekündlichen Tweets von 500 Leuten komplett überfordert und würde irgendwann den Überblick verlieren.

    Und dieses Elite-Ding ist einfach nur SCHEIßE!
    Leute die viele Follower haben (4000+) geben sich irgendwann keine Mühe mehr.
    Es gibt Ausnahmen (@MannVomBalkon, @Vergraemer usw). Aber ehrlich, wer freut sich nicht über tausende Leute die einen lesen?

    Und wenn mich Leute hassen für etwas, wie z.B. das ich nicht vielen folge, dann tut es mir leid. Twitter ist wie ein Spiel, und kein Chat oder sonstiges. Es ist ein Sprachrohr.

    Entweder wir nutzen es so und akzeptieren einander, oder nicht.

    Danke für eure Aufmerksamkeit.

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  12. Also ich fühle mich mit meinen 100 Followern (@ArminPasic) nicht klein. Wieso? Ganz einfach, weil ich die ganze Zeit mit Leuten twittere die ich mag und auch Feedback geben. Von meinen 100 Followern habe ich mit vielleicht 10 regelmäßig Kontakt. (Was nicht heißen soll das ich die anderen Follower ignoriere - im Gegenteil)
    Ich bin so zufrieden. Klar, ich würde nicht saued sein wenn ich mehr Follower hätte, aber so gefällt es mir auch sehr gut.

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  13. Habe ich das richtig verstanden? Die, die viele Ficks bekommen, sollen sich picken?

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  14. Ich bin leider erst jetzt auf diesen Artikel aufmerksam geworden. Aber es ist ein Thema, über das ich auch schon öfters nachgedacht habe. Gibt es eine Twitter-Elite?

    Ja, die gibt es. Eine Gruppe von Leuten mit mehreren tausend Followern, die sich gegenseitig pushen und sich auch privat kennen und treffen. Ist das verboten? Natürlich nicht.

    Was mich daran nervt ist, dass einige sehr arrogant rüberkommen, Follower sogar als "Geschmeiß" bezeichnen und Mentions, wenn man mal welche schreibt (was ich kaum noch mache) ignorieren.

    Das selbe gilt für die sog. "Favstarmafia", in einem anderen Blog gibt es einen Artikel dazu der natürlich nur Satire ist, aber auch ein Fünkchen Wahrheit enthält. Es sind im Grunde immer die selben, die ihre Favstars und Trophäen erhalten - und das oft sogar mit schlechten bis mittelmäßigen Tweets. Gibt unsereins sich Mühe um gute und vor allem lustige Tweets zu schreiben, gibt es bestenfalls 5 Favstars und 2-3 RTs.

    Krass ausgedrückt: Wenn einer diese "Elite Twitterer" z.B. schreibt: "War gerade kacken" Bam - 50 Favs und ich frage mich warum. Habe ich die falschen Follower oder woran liegt das? Auch habe ich schon öfters beobachtet, dass ein Twitterer mit wenig Followern von einem "Elite-Twitterer" empfohlen wird und dadurch schnell aufsteigt, was aber nur selten vorkommt.

    Warum regt mich das auf?
    Twitter soll natürlich Spaß machen, keine Frage. Aber wenn es wie bei mir zum großen Hobby wird und man es in über 2 Jahren immer noch nicht auf mehr als 500 Follower bringt obwohl man, ohne mich selbst Beweihräuchern zu wollen, viele verdammt gute Tweets schreibt die bei anderen 100 Favs bekommen würden, ist das irgendwann schon ziemlich frustrierend.

    Warum Twitter? Get a Life!
    Ich will mich jetzt möglichst vorsichtig ausdrücken, da ich kein unnötiges Mitleid erregen will. Aber in meinem Fall bin ich aufgrund von Erkrankungen bereits mit Mitte 30 Rentner und es ist schwierig, das Haus zu verlassen. Da ich alleine bin, hat man nicht viel außer das Internet und Twitter ist für mich dadurch sehr wichtig geworden, um mit anderen Leuten in Kontakt zu sein.

    Was willst du eigentlich?
    Ich würde mir einfach wünschen, dass diese Elite auch mal öfters die "kleinen, unbedeutenden" Twitterer, wenn sie gute Tweets schreiben, unterstützen und ihnen zu mehr Followern verhelfen, z.B. mal durch RTs oder Empfehlungen.


    In diesem Sinne...
    Haut rein!

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  15. Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Vielen Dank. Die wahren Kleinode sind die Leute die twittern weil ihnen etwas passiert ist. Nicht die, denen etwas passiert, damit sie es twittern können. Und schon gar nicht die, die sich etwas ausdenken, das ihnen passiert ist, um es dann twittern zu können.

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  16. Deine Einteilung ist schon ganz okay-meiner Meinung nach. Ich würde in einem Punkt sogar noch weiter gehen. Mir fällt seit geraumer Zeit nach einer Twitter-Pause von ca. 1,5 Jahren u. jetzt mit anderem, bewusst klein gehaltenem account auf, dass tatsächlich überwiegend Frauen) eine Art account-Züchtung betreiben, neben vielen Links-Radikalen, die nur unter sich bleiben wollen, weil diese Leute in Twitter eine Art "Parallelwelt" entwickelten, da sie im realen leben eben keine Ausdrucksformen finden. Sie würden eh eben nicht ernstgenommen werden. So "träumen" diese Leute sich e. Welt vor u. bestätigen sich in Ihrer Abschottung als eben (für mich "pseudo"-) intellektuelle Elite, die nat. die "Weisheit gepachtet haben" u. unterstützen sich in Ihrer Ablehnung der FDGO. Kritikfähig sind diese Leute, oftmals d. DKP sehr zugewandt in keinster Weise.Für wichtig halte i. noch zu erwähnen, dass diese Leute nicht registrieren, dass sie keiner (eben sie ausser sich selbst) ernst nimmt. LG! PS: Guter, mutiger Artikel von Dir. Wir folgen uns übrigens gegenseitig. (LOL)

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